Von der Krippe bis zum Kreuz / St. Judas-Thaddäus
Auf dem Weg
Zwischen der Ankunft in Bethlehem und der Auferstehung zu Ostern entfaltet sich ein ganzes Leben voller Wunder, Lehren und Begegnungen. In diesem Jahr möchten wir Sie einladen, den Weg Jesu in unserer Kirche Schritt für Schritt ganz bewusst mitzugehen.
Unsere Stationen des Lebens
Vom Stall zum Alltag: Die Krippe ist nicht
verschwunden, aber sie hat sich doch gewandelt. Wo vor Kurzem noch das Kind lag, sehen
wir nun einen schlichten Stall mit einem Hirten. Er erinnert uns daran, dass Jesus als
„der gute Hirte“ gekommen ist, um uns im Alltag zu suchen und zu leiten.
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ (Palm 23,1)
Die Quelle des Lebens: Am Taufbecken denken wir an die
Sakramente. Hier schlägt die Brücke von Jesus eigener Taufe im Jordan zu unserem eigenen
Bund mit Gott. Es ist der Ort, an dem Gottes Gnade uns ganz persönlich berührt.
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ (Jesaja 43,1)
Gemeinschaft am Tisch: Am Altar finden Sie
Darstellungen der zwölf Apostel. Sie stehen dort stellvertretend für die Gemeinschaft,
die Jesus um sich versammelt hat – eine Einladung an uns alle, Platz in diesem Kreis zu
nehmen.
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20)
Worte, die die Welt verändern: Bevor wir uns zu Ostern dem schweren Weg der Kreuzigung zuwenden, halten wir bewusst bei der Bergpredigt inne. Seine Worte sind das Fundament unseres Handelns und geben uns die Richtung vor, bevor es dunkel wird.
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. (Matthäus 7,12)
Einladung zum Verweilen Nutzen Sie die Stationen für einen Moment der Stille, ein Gebet, oder einfach, um die Verbindung zwischen den großen Festen neu zu entdecken!